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Hey Reader, Als ich mit dem Bloggen anfing, hatte ich nicht das Gefühl, etwas besonders Wertvolles teilen zu können. Vor allem sah ich mich nicht als Expertin. Ich schrieb einfach über das, was ich damals schon wusste – und hatte oft das Gefühl, damit ins Leere zu schreiben. Dann besuchte ich meinen ersten Blog-Kurs. Dort sagte die Kursleiterin etwas, das mir bis heute im Gedächtnis geblieben ist: Du musst keine Expertin sein. Du brauchst keinen Abschluss, um etwas Wertvolles weiterzugeben. Du musst nur einen Schritt voraus sein. Sie erklärte es mit einem einfachen Bild: Stell dir vor, du bist in der dritten oder vierten Klasse. Die Person, der du helfen kannst, ist gerade in der ersten. Dieses Bild hat mir damals geholfen. Und auch in den sieben Jahren meiner Arbeit musste ich mich immer wieder daran erinnern. Denn oft schaue ich auf Menschen, die schon viel weiter sind als ich. Dann sehe ich vor allem, was sie können, erreicht oder aufgebaut haben – und übersehe dabei schnell, was ich selbst längst weiß. Vielleicht kennst du das auch. Wir vergleichen uns mit Menschen, die uns Jahre voraus sind. Dabei vergessen wir diejenigen, die gerade dort stehen, wo wir selbst einmal standen. Menschen, denen genau unsere Erfahrungen helfen könnten. Es muss dabei nicht immer um ein Business oder ein großes Projekt gehen. Vielleicht hast du etwas Schwieriges durchgestanden. Einen guten Weg für dich gefunden. Dir Wissen angeeignet, das für dich inzwischen selbstverständlich geworden ist. Für jemand anderen ist es vielleicht noch ganz neu. Gerade mit vierzig, fünfzig oder später haben wir so vieles erlebt, ausprobiert, verworfen und gelernt. Nicht alles davon passt in einen Lebenslauf. Trotzdem kann es wertvoll sein. Natürlich kann es unangenehm sein, damit nach außen zu gehen. Ich kenne die Gedanken selbst: Weiß ich wirklich genug? Wer bin ich, dass ich darüber spreche? Braucht das überhaupt jemand? Ganz verschwunden sind diese Zweifel bei mir nicht. Aber wenn sie auftauchen, denke ich wieder an das Bild mit den Schulklassen. Ich muss nicht allen etwas beibringen können. Vielleicht reicht es, einer Person zu helfen, die gerade ein paar Schritte hinter mir steht. Und vielleicht gilt das auch für dich. Falls du schon länger darüber nachdenkst, aus deinem Wissen oder deinen Erfahrungen etwas Eigenes zu machen, aber nicht weißt, mit welcher Idee du anfangen sollst: Ich habe einen kleinen Leitfaden erstellt, der dir helfen kann, deine Gedanken zu sortieren und einen möglichen ersten Schritt zu finden. Du kannst ihn dir hier kostenlos ansehen. Vielleicht hilft er dir dabei, in dem, was für dich längst selbstverständlich ist, eine erste eigene Idee zu entdecken. –Katja |
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